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Freitag, 26. April 2013

Ist das Ihr Freund?

Das Interesse an meinem Privatleben seitens der Schüler ist immens. Manche meiner lieben Kleinen wollen alles wissen und haben auch echt keine Hemmungen auch die privatesten Fragen zu stellen, ganz so als wären wir schon die besten Kumpels.

Allerdings war ich echt froh, dass ich all die Fragen hinter mir hatte, die in etwa folgendermaßen lauteten.
  • Welche Musik hören Sie?
  • Haben Sie Geschwister?
  • Wo wohnen Sie?
  • Wohnen Sie in dieser oder jenen Straße?
  • Wohnt Ihre Mutter in dieser oder jenen Straße?
  • Haben Sie einen Freund, wie heißt der und wo wohnt der?
  • Haben Sie schon mal gekifft?
Die Antworten lauten: am liebsten deutschen Rock, Pop, Punk und teilweise auch Rap; ja; in einer Wohnung; nein; nein; nein; ??? ... und zwar genau in dieser Reihenfolge!

Samstag, 6. April 2013

Nur für Mädchen

Hier haben endlich mal die Mädels Vorfahrt! Aber die Jungs sind heutzutage glücklicherweise auch schon so weit emanzipiert, dass sie sich auch bei dieser Ampelschaltung über die Straße trauen.


Freitag, 9. November 2012

Hitchcock über Männer


Men want nothing more than good sex, good food and left alone...

Dienstag, 11. Oktober 2011

Männer und Farben

So eine Zugfahrt ist bekanntermaßen immer ein Erlebnis. Die aufregende Architektur an der Strecke, die man bei Fahrten mit der Regionalbahn in aller Schönheit genießen kann. Hinzu kommen die unterschiedlichsten Überraschungen der Deutschen Bahn. Doch auch die Fahrgäste können für Unterhaltung sorgen.
Idyllische Impressionen am Wegesrand

Heute, so glaube ich, habe ich einen Volltreffer gelandet. Bei der Platzwahl entscheide ich, so wie meist in meinem Leben, nicht in erster Linie strategisch, sondern eher spontan, so aus'm Bauch raus. Und heute landete ich mit zielsicherer Genauigkeit vermutlich im lautesten Abteil des ganzen Zuges. Hinter mir saß eine Horde Kleinkinder, irgendwo schrie ein Baby wie am Spieß und vor mir platzierten sich zwei Herren, deren Äußeres nichts Gutes verhieß. Also machen wir mal die Klischeekiste auf und freuen uns an unserer Oberflächlichkeit. Die beiden Herren trugen neben Ohrringen, auch eine Bierfahne vor sich her und waren zudem noch unrasiert. Außerdem umwölkte sie der zarte Duft kalten Zigaretterauches. Nachdem sie sich setzten, klapperte der eine schon auffällig mit Glasflaschen und öffnete ein Bier, so kurz nach'm Mittag gegen eins. Nunja, für einen Frühschoppen war es zwar jetzt schon zu spät, wenn wir ehrlich sind, aber warum nicht. Die beiden Herren tauschten fröhliche Sprüche aus, über die Kühe auf einer vorbeiziehenden Weide und diskutierten nun darüber, ob das denn nun die Glücklichen seien. Oder über eine Solaranlage, die der eine beherzt Solarium nannte und der andere darauf entgegnete, dass er sich da ja mal gerne runterlegen könne, um auf die Wirkung zu warten. 

Doch dann fragte der eine, mit der räudigen Mütze auf'm Kopf, welche Farbe denn das neue Shirt hätte. "Khaki" lautete die Antwort. Ich sah vor mir eine kleine Wolke mit dicken Fragezeichen über der Mütze aufsteigen. "Gagi?" Spätestens jetzt war es für mich eindeutig, dass die beiden Herren aus Sachsen stammten. "Nee, Khaki!" - ??? "Gagi" - "Naja, manchmal haben Farben eben komische Namen." versuchte der Andere zu beschwichtigen. "Mh, aber das Hemd, was du anhast, ist doch lila!", konterte der Mann mit der Mütze mit gewisser Überlegenheit in der Stimme. "Ne, das ist aubergine." Die Stimme des Mannes ohne Mütze klang ein wenig danach als würde er sich ob seines Expertenwissens tatsächlich schämen. Die Wolke mit den Fragezeichen über der Mütze wurde immer größer und ich glaube, sie leuchtete auch schon ein wenig, vielleicht in dezentem Warnrot. "Was? Ein Ober mit einer Schiene?" - "Ne, ne! Wie die Frucht, die aussieht, wie 'ne Gurke. Eine Aubergine!" - "So, so. Und oberschiene soll also eine Farbe sein..." - "Ich hab mir das doch nicht ausgedacht!" Es klang beinah wie eine Entschuldigung. Schade war nur, dass die Beiden genau jetzt aussteigen mussten. Dabei hätte ich doch so gern noch mehr über Trendfarben, wie mauve, sand oder cappucino gelernt.

Die Horde Kinder war nun auch schon raus, kein Baby brüllte mehr und plötzlich war es wieder ganz ruhig im Zug. So hatte ich wieder mehr Muse, um die zauberhafte Architektur der alten Bahnhöfe und die ausgesprochen kreativen Graffiti zu genießen.

Montag, 21. März 2011

Poetry Slam

Mein Besuch der Leipziger Buchmesse 2011 war anstrengend, aber in erster Linie spannend und ich hab mal wieder was Neues gelernt, denn ich habe meine erste Erfahrung mit Poetry Slam gemacht. Bei den Jungs des Teams Totaler Zerstörung hab ich besonders gelacht...

Freitag, 4. Februar 2011

Patrick Fiori

Aus dem schönen Paris, das ich vor ein paar Tagen besucht habe, habe ich nicht nur tausende Eindrücke und hunderte Fotos mitgebracht, sondern auch französische Musik, die mir im Ohr geblieben ist. Dabei hat es mir ein Franzose besonders angetan. Der Sänger sieht nicht nur unfassbar gut aus, sondern hat auch eine tolle Stimme. Leider versteh ich kaum ein Wort französisch, aber der Titel "Peut-etre que peut-etre" geht einfach gut ins Ohr und hat für mich absolutes Ohrwurm-Potential. Soweit ich mit meinen wirklich spärlichen Französisch-Kenntnissen übersetzen kann, geht es hier um das Glück, auf das man hofft.

Der zweite Titel, der mich sehr bewegt, heißt "L'instinct masculin". Eine Ballade, die mich sofort in mein emotionales Zentrum traf und das obwohl ich wirklich kein Wort verstand. Die Musik und die Stimme erzeugte bei mir beim ersten Hören eine Gänsehaut.


Dienstag, 11. Januar 2011

Gefangen nehmen lassen

Eine Frau wird sich lieber vom Geist eines Mannes gefangen nehmen lassen als von seinem Körper. 
Schön ist sie selber.


A woman would take captive rather by the spirit of 
a man than by his body.
Beautiful she is herself.

Curt Goetz

Donnerstag, 14. Oktober 2010