Neulich berichtete mir meine Chefin eine kleine amüsante Geschichte, die die Schwierigkeiten der Kommunikation auf eine sehr schöne und unspektakuläre Art verdeutlicht. Schließlich ist Kommunikation ja schon per se und grundsätzlich durch Missverständnisse geprägt. Erstaunlicherweise gelingt sie uns dann doch hin und wieder, also mit ganz, ganz viel Glück. Im folgenden Beispiel geht die Kommunikation erst schief, dann wurde es peinlich und führte schlussendlich auch noch zu größerem Gelächter.
Eine Mutter berichtete meiner Chefin von einer anderen Mutter. Um es einfacher zu machen, gebe ich den Damen mal Namen. Also Frau Schaller berichtet, dass Frau Günter sie völlig in Rage, aufgebracht und wütend anrief. Frau Günter war auch zu recht so wütend, schließlich musste ihr Sohn Mario schon wieder unter der böswilligen Schikane von Schallers Sohn leiden und der Brad ist tatsächlich kein unbeschriebenes Blatt und teilt auch gerne immer mal wieder aus. Auf jeden Fall berichtete Frau Günter, dass der Brad dem armen Mario im Technik-Unterricht in die Flasche gepinkelt hätte. Frau Schaller war geschockt und bat Frau Günter mit ihrem Sohn zu sich zu kommen. Die Damen wohnen im selben Ort, sind auch nicht weiter abgelenkt und können sich auch mit viel Hingabe um ihre Söhne kümmern. Damit war ein schneller Besuch auch ohne Probleme zu meistern.