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Samstag, 13. Dezember 2014

Naschmarkt Kreuzberg - süß und herzhaft

Bereits am vergangenen Wochenende machte ich mich mal wieder auf den Weg in die Markthalle Neun in Kreuzberg. Hier war mal wieder Naschmarkt angesagt. Bei diesem Besuch wurde mir mal wieder klar, wie hart dieses Leben ist. Es ist wirklich hart und zwar so richtig hart, vor allem dann, wenn man sich dort zwischen all den Leckereien entscheiden muss. Allein die Tatsache, schon vorher zu wissen, dass man wieder nicht alles probieren, ist schon schrecklich frustrierend.
Die Auswahl fiel wirklich schwer. An diesem Tag startete ich mit einem Scone. Dann gab es zwischendurch einen herzhaften Gang und zwar ein Fischbrötchen mit geräucherter Forelle. Dazu ein Pale Ale von Heidenpeters. Als Dessert gab es ein Schoko-Cuptail mit einer Cognak-Infusion.

Echt hart, aber unglaublich lecker!
Links: Fisch und Bier; Rechts oben: Scone mit Butter, Marmelade und Sahne; Rechts unten: Cuptail

Freitag, 7. November 2014

Freitagsfüller Nr. 27

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  1. Mein lieber Herr Gesangsverein, das kann ja noch was werden!
  2. Ein heißer Sweet-Chilli-Tee mit Honig und Ingwer zum Aufwärmen.
  3. Am 11.11. ist - keine Ahnung - ein gewöhnlicher Wochentag.
  4. Ich hätte wirklich gern mal einen richtig guten Rat gegen trockene Lippen.
  5. Es sieht so aus, dass der Winter jetzt doch noch kommt.
  6. Das Leben bleibt nie wie es ist und ich verspreche, es wird sich immer wieder verändern, ob du willst oder nicht.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein bisschen Ruhe, morgen habe ich fette Party feiern geplant und Sonntag möchte muss ich mich wohl erholen!
 Freitagsfüller # 293, gefunden bei Barbara 

Mittwoch, 25. September 2013

Realität als Illusion

Ein Likörelle von Udo Lindenberg, Musical Theater am Potsdamer Platz, Berlin

Samstag, 14. Juli 2012

Nüchtern betrachtet...

In einem schnuckeligen Landgasthof im wunderschönen Erzgebirge

Ich weiß, der Spruch mag schon ein wenig flach sein. Manche würden vermutlich sogar behaupten er sei unterirdisch. Aber nüchtern betrachtet, muss man schon hin und wieder zugeben, dass es besoffen besser war. Außerdem hab ich Ferien und dann darf ich das. Oder!?

Samstag, 31. Dezember 2011

Guten Rutsch


Ich wünsche allen einen guten Rutsch, aber bitte mit angemessener Vorsicht. Außerdem sollte im Allgemeinen, aber vor allem beim heutigen Alkohol-Abszess (so nennt man doch Flüssigkeitseinlagerungen in der Leber) entsprechende Vorsicht walten gelassen werden. (Diese verflixten Passivkonstruktionen sind auch nicht mehr das, was sie früher mal gewesen waren!)

Dienstag, 11. Oktober 2011

Männer und Farben

So eine Zugfahrt ist bekanntermaßen immer ein Erlebnis. Die aufregende Architektur an der Strecke, die man bei Fahrten mit der Regionalbahn in aller Schönheit genießen kann. Hinzu kommen die unterschiedlichsten Überraschungen der Deutschen Bahn. Doch auch die Fahrgäste können für Unterhaltung sorgen.
Idyllische Impressionen am Wegesrand

Heute, so glaube ich, habe ich einen Volltreffer gelandet. Bei der Platzwahl entscheide ich, so wie meist in meinem Leben, nicht in erster Linie strategisch, sondern eher spontan, so aus'm Bauch raus. Und heute landete ich mit zielsicherer Genauigkeit vermutlich im lautesten Abteil des ganzen Zuges. Hinter mir saß eine Horde Kleinkinder, irgendwo schrie ein Baby wie am Spieß und vor mir platzierten sich zwei Herren, deren Äußeres nichts Gutes verhieß. Also machen wir mal die Klischeekiste auf und freuen uns an unserer Oberflächlichkeit. Die beiden Herren trugen neben Ohrringen, auch eine Bierfahne vor sich her und waren zudem noch unrasiert. Außerdem umwölkte sie der zarte Duft kalten Zigaretterauches. Nachdem sie sich setzten, klapperte der eine schon auffällig mit Glasflaschen und öffnete ein Bier, so kurz nach'm Mittag gegen eins. Nunja, für einen Frühschoppen war es zwar jetzt schon zu spät, wenn wir ehrlich sind, aber warum nicht. Die beiden Herren tauschten fröhliche Sprüche aus, über die Kühe auf einer vorbeiziehenden Weide und diskutierten nun darüber, ob das denn nun die Glücklichen seien. Oder über eine Solaranlage, die der eine beherzt Solarium nannte und der andere darauf entgegnete, dass er sich da ja mal gerne runterlegen könne, um auf die Wirkung zu warten. 

Doch dann fragte der eine, mit der räudigen Mütze auf'm Kopf, welche Farbe denn das neue Shirt hätte. "Khaki" lautete die Antwort. Ich sah vor mir eine kleine Wolke mit dicken Fragezeichen über der Mütze aufsteigen. "Gagi?" Spätestens jetzt war es für mich eindeutig, dass die beiden Herren aus Sachsen stammten. "Nee, Khaki!" - ??? "Gagi" - "Naja, manchmal haben Farben eben komische Namen." versuchte der Andere zu beschwichtigen. "Mh, aber das Hemd, was du anhast, ist doch lila!", konterte der Mann mit der Mütze mit gewisser Überlegenheit in der Stimme. "Ne, das ist aubergine." Die Stimme des Mannes ohne Mütze klang ein wenig danach als würde er sich ob seines Expertenwissens tatsächlich schämen. Die Wolke mit den Fragezeichen über der Mütze wurde immer größer und ich glaube, sie leuchtete auch schon ein wenig, vielleicht in dezentem Warnrot. "Was? Ein Ober mit einer Schiene?" - "Ne, ne! Wie die Frucht, die aussieht, wie 'ne Gurke. Eine Aubergine!" - "So, so. Und oberschiene soll also eine Farbe sein..." - "Ich hab mir das doch nicht ausgedacht!" Es klang beinah wie eine Entschuldigung. Schade war nur, dass die Beiden genau jetzt aussteigen mussten. Dabei hätte ich doch so gern noch mehr über Trendfarben, wie mauve, sand oder cappucino gelernt.

Die Horde Kinder war nun auch schon raus, kein Baby brüllte mehr und plötzlich war es wieder ganz ruhig im Zug. So hatte ich wieder mehr Muse, um die zauberhafte Architektur der alten Bahnhöfe und die ausgesprochen kreativen Graffiti zu genießen.

Dienstag, 6. September 2011

Hinter den Kulissen

Bei uns herrscht, wie in jedem anständigen Lehrerzimmer immer geschäftiges Treiben. Jeder Kollege ist stets um qualitativ hochwertige Arbeit bemüht. Die Vorbereitungen, die selbstverständlich bereits in häuslicher Vorarbeit geleistet wurden, werden nochmals geprüft und die erforderlichen Kopien sind freilich auch schon vor dem Unterricht gemacht worden, nein, ich meine natürlich bereits am Vortag. Dennoch wird jede einzelne Kopie nochmals nachgezählt und kontrolliert. Mit größter Sorgfalt werden Test und Arbeiten korrigiert. Zweifelsfälle werden immer im Kollegium ausschließlich unter pädagogischen Gesichtspunkten diskutiert. Im Lehrerzimmer herrscht immer angemessenes Schweigen und distanzierte Zurückhaltung. So oder so ähnlich stellt man sich vielleicht die Pausen im Lehrerzimmer vor.

Das entspricht in unserem Kollegium auch den tatsächlichen Tatsachen. Immer, fast immer. Nur ganz selten schreckt der eine oder andere Kollege nach Ansprache (meistens will die Sekretärin irgendwas) aus seinem feierlichen Schweigen hoch, reißt die Augen auf und wehrt fast schon schülergleich ab: "Ich war es nicht! Ich hab nix angefasst!" Und schon erklärt uns unser Lieblingsgrieche, dass dies aber im Grunde doch sein normaler Arbeitstag sei, ja geradezu bulemisch würde er sich hier bewegen. Dann zelebriert er noch einen seiner mehr als beliebten Kalauer, in deren Genuss wir leider viel zu selten kommen. Beispielsweise begrüßte er die neue Kollegin Neumann mit den Worten "die ist aber neu, mann!" Worauf Herr Schiller mit dem geschickten Konter des Deutschlehrers antwortete: "Hör bloß auf du, ich weiß, wo dein Haus wohnt!" Die neue Frau schlug nur  die Hände über dem Kopf zusammen. Offensichtlich fragte sie sich gerade, wo sie denn hier gelandet sei. Sie schüttelte den Kopf mit den Worten: "Auweia, auweia, ich krieg ganz böse Ohrenkrebs!" Mit einem milden Lächeln beschwichtigte sie Herr Schiller: "Da gewöhnst du dich schon dran..."

Es gibt aber auch Tage, da sieht es in unserem Lehrerzimmer ganz anders aus. Aber leider viel zu selten... Vor allem wird da auch mal gelacht, denn das passiert in unserem Lehrerzimmer nur ganz, ganz, ganz selten!

Spaß im Lehrerzimmer: Vor, während und nach der Arbeit

Sonntag, 19. Juni 2011

Gedanken infolge Alkoholgenusses

bei Harald, Weine & Zigarren
Ob ich morgen leben werde,
weiß ich freilich nicht,
aber, wenn ich morgen lebe,
dass ich morgen trinken werde,
weiß ich ganz gewiss!
(G.E. Lessing)


Der exzessive Gebrauch von Xenologismen suggeriert pseudointellektuelle Kompetenz.
(Der Autorin persönlich bekannter Verfasser, der nicht gern in der Öffentlichkeit steht.)

Die Korrelation zwischen Intelligenz und Alkoholpegel ist annähernd indirekt proportional. (ebd.)