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Sonntag, 7. Juli 2013

Meer oder weniger

Schon am Anfang des Jahres gab es Urlaubseindrücke unter der Überschrift "Meer sein" und genau das habe ich wieder getan. Einfach mal einsteigen, aussteigen und dann das Meer genießen. 

Diesmal stellte ich fest, dass das Meer ja mal mehr oder weniger ist. Als ich in diesem kleinen schnuckeligen Örtchen am alten Hafen feststellte, dass da ja gar kein Wasser ist, konnte ich mir die Frage nach dem flüssigen Zeugs, das da normalerweise unter den Bötchen ist, glücklicherweise gerade noch verkneifen. Dieser Fakt sollte für mich als studierte Geografin natürlich keine Überraschung sein, aber es war auf den ersten Blick schon doch ziemlich ungewöhnlich für mich und für mich stand plötzlich eine doch geradezu existenzielle Frage im Raum: wie kommen denn die süßen, kleinen Bötchen aus dem Hafen raus aufs Meer? Da ist ja gar kein Wasser.

Ich glaube meinen Schülern bringe ich das unter der Überschrift "Ebbe und Flut" bei. Verrückt!

obere Reihe: weniger Meer, mehr Meer; untere Reihe: der alte Hafen, meine Füße mit Sand

Mittwoch, 13. Februar 2013

Meer sein

Manchmal ist das Leben wunderbar, denn da steigt man in den Flieger und landet in Gegenden, die einem ohne die merkwürdigen Zufälle des Lebens noch nicht mal in den Sinn gekommen wäre. Sicherlich gehörte auch ein bisschen Mut dazu diesen Weg zu gehen, also im Grunde in diesen Flieger zu steigen. Aber der Lohn für diesen Mut war ein großartige Zeit am Meer, am Atlantischen Ozean, der mir am ersten Tag noch seine raue, windige Seite zeigte. Doch schon am zweiten Tag strahlte die Sonne vom blauen Himmel und bot damit die zuckersüße Kulisse für eine kitschige Liebesromanze: Spazieren am Strand, Kaffeetrinken am Meer, Bötchen und Möwen schauen. Ich hätte nie erwartet, dass es so entspannend sein kann, einfach auf einer Bank am Meer zu sitzen, sich die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen und dem Rauschen zu lauschen.

In Zukunft möcht ich jetzt gern öfter mal einfach nur (am) Meer sein.