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Dienstag, 11. Juni 2013

Warum ist die USA so mächtig?

Aus dem Geschichtsunterricht der neunten Klasse:
Die USA ist ein sehr Rohstoffreiches land und das nicht nur heute sondern auch in denn Weltkriegen sie sind auch immer auf dem technisch neuesten Stand
Aber ob die USA wirklich noch so mächtig ist, ist fraglich weil im September 1999 sagte die Kommission, dass so wie beeindruckend die Armee auch sei würde sie nicht reichen gegen die neuen Gefahren Und da sich die USA meisst von dem Tourrismus finanzieren ist sie abhänig von ihren verbündeten. Sie werden auch schwierigkeiten haben verlässliche Partnerschaften aufzubauen.
Für die meisten ist die USA so mächtig weil sie die "ersten" auf dem Mond waren
Martin Luther King hat sehr viel in der USA bewegt er hat sei für die gleich berechtigung der schwarzen eingesetzt

Wer mir erklären kann, was der angehende junge Mann mir damit sagen möchte, der möge sich bitte melden. Auch nach längerem Grübeln erschließt sich mir der Inhalt nicht. So konnte ich nur dickes rotes Fragezeichen neben dem ersten Absatz machen.

Dennoch muss ich doch davon ausgehen, dass sich der Junge dabei Gedanken gemacht hat. Aber nur welche...

Samstag, 18. Februar 2012

Sperenberg oder Du kommst da net rein

Die unendlichen Weiten der brandenburgischen Heidelandschaft, die typischen Kiefernwälder, die auf dem typischen glazialen märkischen Sand wuchern, verstecken manchmal Erstaunliches, Beeindruckendes, aber auch Beklemmendes, wie beispielsweise den ehemaligen Truppenstandort der Sowjetischen Armee in Sperenberg. Der Haupteingang dieses noch heute mit Stacheldrahtzaun und dicken Mauern abgesperrten Areals war verriegelt, verrammelt und, wie gesagt, mit Stacheldraht gesichert. Doch nur wenige Meter weiter war der Zaun schon niedergetrampelt und gewährte Einlass in die vergangenen Zeiten sowjetischer Besatzung. Die Kulisse, die aus verfallenen typischen DDR-Platten bestand, war keinesfalls bedrohlich, dennoch für mich bedrückend. 
Doch das eigentliche Ziel sollte der ehemalige sowjetische Militärflugplatz sein. Zunächst einmal völlig planlos übers Gelände gestolpert und auch noch mit einem unguten Gefühl eines der alten Wohnhäuser betreten. Schließlich stand da überall "Betreten verboten. Lebensgefahr". Dennoch, immer erst mal rein da. Die Neugier war schließlich größer. 

Allerdings meldeten sich dann nach soviel Abenteuer zwei natürliche Bedürfnisse. Oben musste was rein, naja und unten ...

Dank der modernen Technik fand sich schnell eine Lokalität mit guter bürgerlicher Hausmannskost und Toiletten. Auf die Frage, wie man auf den Militärflughafen käme, murrte der Kneiper nur "Da kommt man nicht rein, da ist alles abgesperrt. Außerdem gibt's da einen Wachschutz. Ist ja schließlich betreten verboten." Sollte diese Auskunft schon das Ende des Abenteuers sein? Die Antwort darauf war so knapp wie präzise: Nein!
Der modernen Technik folgend, also einem Smartphone mit GPS und Internetverbindung, fand sich quasi der Hintereingang des Geländes, der auch so völlig unbewacht im Hinterland lag. Quer durch den Wald und durch den gefährlichen märkischen Treibsand lag das Ziel. Keine Sperrscheibe, kein Verbotsschild und kein Stacheldraht versperrte den Weg auf die ehemalige Landebahn des Militärflughafens, der noch vor kurzen zum neuen Berlin-Brandenburger Hauptstadt-Flughafen ausgebaut werden sollte. Es war aufregend, auch wenn nicht viel zu sehen war. Die Tatsache auf historisch bedeutsamen, aber auch durch die Russen mit Kerosin verseuchten Boden zu stehen, glich dem Trip mit einer Zeitmaschine. Doch diese Erfahrungen hat auch schon Dieter Steyer gemacht und hier veröffentlicht.

Landebahn, Militärflugplatz Sperenberg

Passagierterminal, Militärflugplatz Sperenberg

Donnerstag, 19. Mai 2011

Adolf Hitler - privat

Besonders interessante Einblicke lieferte mir heut ein Schüler, der seine Facharbeit verteidigte. Er wollte unbedingt über Adolf Hitler schreiben, so bekam der junge Mann auch sein Thema. Leider enttäuschte die Arbeit sehr und zwar nicht nur mich, sondern auch die Mitschüler, die mir zu verstehen gaben, dass sie die Verteidigung wirklich langweilig fanden. Doch um die Sache etwas aufzulockern, baute der Referent gekonnt (oder war es etwa unfreiwillig?) Comedy-Elemente ein. Also Humor hat der Tony schon...

Tony erklärte uns, dass Adolf Hitler im ersten Weltkrieg ein kleiner Feldbote war und den Soldaten die Briefe brachte. Also war Hitler "quasi der Neger" der Soldaten, weil er diese Botentätigkeit ausführte. Eine Mitschülerin fragte eben nochmal nach, was denn überhaupt so ein Feldbote sei. Sie bekam entsprechende Erklärung von Tony: "Na, heute gibt es die Deutsche Post und früher hat das halt der Adolf gemacht!"

Gut, dass wir das jetzt endlich wissen!

Donnerstag, 17. März 2011

Geschichtssplitter

Originalzitate von Schülern der zehnten Klasse aus dem Abschlusstest zum Thema Zweiter Weltkrieg:

Die Wende des 2. Weltkrieges war 1941 und zwar beim U-Bootkrieg an der Ostfront.

Deutschland musste gleichzeitig an zwei Fronten kämpfen. Einerseits im Westen gegen Russland und andererseits im Osten gegen Frankreich und die USA.

Rosa Luxemburg war Mitglied in der Weißen Rose. Sie versuchten mit Flugblättern das Volk umzustimmen. Leider hatte das nichts gebracht und Rosa Luxemburg und alle anderen Vorsitzenden wurden umgebracht.


"Totaler Krieg" bedeutet das gesamte Volk in den Krieg mit einzubeziehen. Es sollte eine industrielle Kriegsführung eingeführt werden.

Montag, 11. Oktober 2010

Zweimal Berlin

Mein erstes Ferienwochenende verbrachte ich in Berlin. Zunächst begab ich mich am Samstag auf Touristensafari. Ich wollte all das sehen, was man eben als Tourist so sehen muss. Am Postdamer Bahnhof begann meine Reise. Ich stieg aus dem Tiefbahnhof empor, die Sonne schien mir ins Gesicht und mir stockte der Atem. All die Wolkenkratzer um mich herum waren also die "Neue Mitte" von Berlin. Nach einem kurzen Moment der Schnappatmung machte sich Orientierungslosigkeit bei mir breit. Mein erster Gedanke war: "Ich will sofort wieder nach Hause!" Aber dann lief ich einfach drauf los. So fand ich auch, was ich suchte: Kleine Reste der Berliner Mauer. Mein Weg führte mich weiter über die Friedrichstraße zur Galarie Lafayette, wo ich einen Augenblick vermutlich ganz besondere Menschen bei Austern und Champagner beobachtete. 

Nach den Impressionen des puren Luxus ging ich weiter und landete "Unter den Linden" am Brandenburger Tor. So begab ich mich dann zum Denkmal der jüdischen Opfer des Nationalsozialismus und ich fragte mich die ganze Zeit, welchen Eindruck nun dieses Denkmal auf mich machen sollte. Eine Mutter hinter mir maßregelte ihr Kind: "Das ist ein Denkmal! Es dient der Erinnerung und Besinnung!" Eine Diskussion mehrerer Frauen wurde laut. Sie waren sich auch nicht über die Wirkung des Denkmals einig, ob es nun gelungen sei oder nicht. Auf jeden Fall passe es nicht in die Umgebung, darin waren sie sich einig. Ich begab mich nun auf den Weg zwischen den Stelen hindurch und ich konnte immer noch nicht so recht sagen, welchen Eindruck ich nun habe.

Berlin, Denkmal der jüdischen Opfer des Nationalsozialismus

Am Sonntag fuhr ich wieder nach Berlin und ich freute mich diesmal ganz besonders. Zum einen traf ich einen lieben Freund wieder und zum anderen wusste ich, dass mir dieser Insider das "wahre" Berlin zeigen konnte. Er zeigte mir faszinierende Ecken - vorbei an der Eastside Galerie, den neuen "In" Stadtteil Friedrichshain mit den überhaupt angesagtesten Bürokomplexen der Stadt und den dreckigen Bahnhof Ostkreuz. Zunächst nahmen wir ein kleines Getränk in einer wirklich zauberhaften -ja - Location: einer Turnhalle, also einer ehemaligen Turnhalle. Dann kam das kleine Hüngerchen und mein lieber Freund überlegte, was wir nun essen könnten und welche kulinarische Köstlichkeit er mir denn anbieten könnte. Sushi? Falafel? Döner? Currywurst?
Am Ende des Abends gab es dann den besten Burger, den ich jemals gegessen habe und ich habe schon wirklich viele Burger gegessen. Allerdings Fast Food war das nicht, weil der Laden wirklich sehr beliebt ist, aber das Warten hat sich absolut gelohnt. Achja, das war der MarienBurger in der Marienburger.
MarienBurger in Berlin