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Montag, 18. Juni 2018

Fehlende Konzentration

Eine Zehntklässlerin hatte heute einen Termin zur Nachprüfung. Es ging bei ihr um einen besseren Schulabschluss. Das heißt also, wenn sie sich mit dieser Prüfung in einem Fach verbessert, dann wird ihr Abschluss besser. Die Prüfung sollte im Fach Kunst stattfinden. Der Kunstlehrer war sehr gut vorbereitet und selten so aufgeregt wie heute, denn es wäre seine Premiere gewesen. 

Am Dienstag hat Herr Kunst ihr alles Wichtige erklärt. Nach dieser Besprechung scharwenzelte die junge Dame noch durch das Schulhaus. Es war eine Überraschung für so manche Schüler ihr zu begegnen, da die Zähntklässler derzeit im Praktikum sind und sich somit nicht im Schulhaus aufhalten. So waren die anderen Schüler verwundert über ihre Anwesenheit. Einige Schüler scharten sich um sie.

Dienstag, 23. Januar 2018

Ein Stift zum Stundenende

Der Unterricht in der Neunten neigt sich dem Ende zu. Es sind nur noch zwölf Minuten bis zur Pause, vielleicht waren es auch nur noch zehn. Ich bin mir nicht ganz sicher.
Ein junger Mann meldet sich, ach was sag ich, er winkt. Er ist sehr, sehr aufgeregt. Seine blauen Augen hat er weit aufgrissen. Sein Verhalten, das dem eines aufgescheuchten Huhnes gleicht, lässt mich darauf schließen, dass das, was er sagen möchte, wirklich mal so richtig wichtig ist.
Ich möchte ihn ja gerne aufrufen, aber ich bin nicht schnell genug. Nun, ich bin ja auch nicht mehr die Jüngste. Um seiner Meldung weiteren Nachdruck zu verleihen, ruft er zusätzlich meinen Namen: „Frau Dingens, Frau Dingens!!!“ (Und wenn ich drei Ausrufezeichen schreibe, dann meine ich das so.)
Ich frage ihn, was denn so kurz vor Unterrichtsschluss so wichtig sei. Er fragte in seinem zuckersüßeten Säuselton, ob er auf Toilette dürfe. "Es sind doch nur noch ein paar Minuten bis zur Pause", entgegnete ich ruhig. "Aber, aber... Frau Dingens, der Stift malt schon..."

Sonntag, 24. August 2014

Wenn die Motivation mit dem inneren Schweinehund...

Heut morgen ist meine Motivation einfach liegen geblieben. Eiskalt hat sie mich auflaufen lassen als ich aufgestanden bin. Sie drehte sich um und würdigte mich vorerst keines Blickes mehr. Sie ignorierte mich und das obwohl ich morgen nicht nur in ein neues Schuljahr, sondern auch mit einer neuen Klasse starten muss. Den ganzen Tag suchte ich verzweifelt nach einer Lösung. Einerseits wollte ich mich schon ganz gern einfach wieder zu meiner Motivation ins Bett legen, die mich hin und wieder frech angrinste als wolle sie sagen "Komm Baby! Du willst es doch auch." 

Andererseits trieb mich auch das schlechte Gewissen. Schließlich kann ich doch nicht einfach so völlig plan- und vor allem lustlos vor neue Schüler treten. Mal ehrlich, das haben die Kleinen nun wirklich nicht verdient. Sie werden ab morgen in eine neue Schule gehen und das erzeugt sicher eine Menge Aufregung und Nervosität. Es wäre wirklich sehr, sehr ungerecht, wenn ich sie leiden ließe und das nur, weil meine Motivation mit meinem Schweinehund gemeinsame Sache macht und sich den ganzen Sonntag im Bett vergnügt. Die Vorstellung den ganzen Sonntag genüsslich im Bett zu verbringen, ist wirklich echt verlockend. Aber da muss man auch mal Prioritäten setzen.

Also musste ich mich irgendwie austricksen. Das funktioniert bei mir immer ganz gut mit Musik. Auf der Suche nach Guter-Laune-Musik bin ich auf eine junge Frau gestoßen, die sogar meine Motivation aus dem Bett trieb, um sich zu bewegen. Nur der innere Schweinehund, der lümmelt immer noch irgendwo rum. Ich hab ihn schon eine Weile nicht gesehen. Wahrscheinlich erträgt er die ganze Aktivität hier nicht und hat sich in eine ruhige Ecke verkrümmelt.


Dienstag, 6. November 2012

Kinderkacke

Die zehnten Klassen sind im Moment außer Haus und gerade im Praktikum. So hatte ich heut zwei wunderbare Freistunden, die ich mal so ausgiebig genießen konnte, indem ich mal wieder etwas tat, für das ich solange keine Muse hatte: ein neues Arbeitsblatt erstellen, gestalten und nach allen Regeln der Kunst zu formatieren. Das sieht mal wieder todschick aus, nur schade, dass ich jetzt schon weiß, dass die Schüler nicht zu schätzen wissen, wieviel Arbeit ich in solch ein selbst erstelltem Arbeitsblatt stecke. Das kann man sich ja alles fix und fertig bei gugl runterladen.

Außerdem konnte ich nochmal über den gestrigen Eltern-Schüler-Sprechtag sinnieren. Da war die kleine Lena aus der Siebten, die im Unterricht kaum den Mund aufbekommt, dafür allerdings immer fleißig am Schreiben ist - nur nicht das Tafelbild, sondern eher Briefchen an Thorsten aus der Achten. Als sie dann gestern neben ihrer Mutter und vor mir saß, kriegte sie plötzlich kaum noch den Mund zu und ich war erschüttert wie sich die Mutter von dieser kleinen unverschämten Kackbratze über den Mund fahren ließ. Auch Herr Drechsler stimmte mir zu. Er hatte kurz nach mir das Vergnügen. Kurzerhand hat er Lena rausgeschmissen, also nein, er hat sie höflich gebeten, den Raum zu verlassen, damit er sich in Ruhe mal alleine mit ihrer Mutter unterhalten kann. Dennoch beläuft sich das Resümee auf Altbekanntes.

Und dann war da noch dieses Verhalten, das Kindergartenniveau hatte und das obwohl ich mich, zumindest laut Stundenplan in einer siebten Klasse befand. Tobi erklärte mir, dass Max und Paul ihn mobben und ihn die ganze Zeit mit Papierkügelchen bewerfen. Tim war ganz aufgelöst, weil man ihm angeblich seinen Stift geklaut hatte und außerdem habe Martin ihn geschlagen. Darauf rechtfertigte sich Martin, dass aber Tim angefangen habe. Das ginge jetzt aber zu weit, erklärte Tim, er müsse sich ja schließlich wehren, wenn ... ja, wenn... Ich hätte mir das ja alles angehört, wenn ich das nicht schon gefühlte tausend Mal mit viel Ruhe, pädagogischer Fürsorge und einem dicken, fetten Helfersyndrom gemacht hätte. Ehrlich, ich hab mir immer für diese Kleinigkeiten viel Zeit genommen und nach Kompromissen und Erklärungen gesucht. Doch diesmal platzte es aus mir heraus: "Das ist doch alles Kinderkacke! Darüber diskutiere ich nicht! Schluss!!!"

Dienstag, 7. August 2012

Die Neuen

Der Morgen begann schon unruhig. Direkt vor meinem Haus, also gefühlt direkt neben meinem Bett wurde auf äußerst unangenehme Weise eine kleine Baustelle eröffnet. Es war nicht laut genug, um einen direkt mit schweren Kopfschmerzen aus dem Bett zu werfen. Es war aber nicht leise genug, um im allgemeinen morgendlichen Geräuschpegel unterzugehen. Von diesem nervigen und dumpfen Geräusch bekam ich schlechte Laune. Das war letztendlich aber auch egal, denn ich musste ja sowieso aufstehen.
Den ganzen Morgen barmte ich. Ich wollte einfach keine neuen Schüler kennenlernen und ich wollte erst recht keine neuen Namen lernen. Das war mir alles mal grundsätzlich viel zu viel. Schon wieder fast 50 neue Kinder, die die Schule bevölkerten, kaum dass ich meine geliebte Zehnte verabschiedet habe. Warum muss das eigentlich jedes Jahr von Neuem beginnen? Immer wieder neue Schüler und ich werde dabei immer älter. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich dabei nicht nur einfach jedes Jahr etwas älter werde, sondern auch immer ein klein wenig zynischer. Oder ist das einfach nur der Humor, der mich über Wasser hält? Oder war das heut morgen die Nervosität, die mir da zu schaffen machte?

Na, auf jeden Fall hatte ich heut in den ersten beiden Stunden eine der beiden neuen siebten Klassen. Und ich hatte, wie vermutlich grad schon erwähnt, aber so was von gar keine Lust drauf. Noch etwa 3 m vor der Tür meines Fachraumes wäre ich am liebsten schreiend weggelaufen. Vorher hätte ich den Kleinen aber noch gesagt, dass sie einfach schnell mal nach Hause gehen sollten, denn ich könne sie sowieso nicht leiden. Aber ganz spontan entschloss ich mich dann doch dazu in die neue Klasse zu gehen und einfach völlig unvoreingenommen und natürlich absolut professionell meinen Job zu machen. Ich stand vor der Klasse und ich kriegte kaum den Mund zu, also natürlich nur metaphorisch gesprochen, denn ich hatte meinen Mund selbstverständlich nicht auf! Die Kleinen saßen brav wie die Mäuse in den Bänken auf ihren Plätzen und warteten ganz gespannt und neugierig auf mich. Dann hob ich meine Händen und alle standen, ohne dass ich auch nur einen bösen Blick senden musste, von ihren Plätzen auf. Das "Guten Morgen", das mir die Neuen schenkten, war eines der besten, das ich jemals hörte. Die beiden Stunden, die ich in dieser Klasse hatte, gehörten zu den Besten, die ich jemals gehalten hab. Aber leider wächst sich das, so meine Erfahrung, ziemlich schnell, so etwa in den nächsten 4-6 Wochen raus. Schade!

Mittwoch, 11. Juli 2012

Der kleine Macho

Während der heutigen Zugfahrt hatte ich das Vergnügen mit einer besonderen Naturgewalt, welche auch noch besonders niedlich war. Im Mittelpunkt dieses Erlebnisses stand ein Zwerg von vielleicht zwei oder drei Jahren. Er hatte braunen Kullerknopfaugen, schwarzen Locken und war, wie schon erwähnt, eben insgesamt unheimlich knuffig. Dennoch erstaunte mich auf den ersten Blick mit welch unglaublicher Selbstsicherheit und Stärke er seine Eltern im Griff hatte. 

Die junge Frau, seine Mutter, die neben im saß, war wirklich hübsch mit ihren langen schwarzen Locken, dem Cappuccino-braunen Teint und den dunklen Augen, wenn auch schon mit sehr ausladenden Hüften und mehr als nur einem kleinen Bäuchlein über der etwas zu niedrig sitzenden Hüftjeans gesegnet. Sie war vielleicht Mitte 20. Ihr Mann, also der Vater war ein bulliger Typ, diplomatisch formuliert, vielleicht war er auch nur ein wenig zu fett oder auch einfach nur schwanger... Am Oberarm trug er ein Tätowierung: einen Stacheldraht, wie ihn, so glaube ich mich erinnern zu können, auch Pamela Anderson trägt. Unter dem Stacheldraht konnte man mir unbekannte Schriftzeichen lesen, wenn man sie lesen konnte. Ich schätze mal, das war arabisch. Ich möchte mich für die Klischeekiste entschuldigen, die ich jetzt aufziehe, wenn ich so dreist behaupte, dass es eine türkische Familie gewesen sein muss, aber wer seinen Sohn Ali nennt, der hat, nochmals tschuldigung, auch nicht anderes verdient.

Meine Aufmerksamkeit eroberte der kleine Ali als er nörgelnd und tobend an der schweren  Schwenktür zum Abteil hing, die er unter allen Umständen allein öffnen wollte, es  aber doch leider noch nicht schaffte, weil er nun doch noch etwas zu klein und zu schwach dafür war. Er beschwerte sich lautstark und zischte seinen Vater an als ihm dieser helfen wollte. Mit einem kleinen, unaufälligen Stupser öffnete Alis Vater die Tür. Ein weiterer Fahrgast im Abteil erklärte noch beherzt: "Musst noch 'ne Stulle mehr essen!" 
Ali hatte nun die freie Platzwahl und konnte sich nun, welch Überraschung (!), so kaum zwischen den vier Plätzen entscheiden. Er kletterte erst auf den Sitz rechts neben seinen Vater und stellte sich hin, um noch einen Blick auf seine Mutter zu werfen, die noch solange im Stehen wartete bis sich der kleine Pascha nun endlich mal entschieden hat. Alis Vater erklärte seinem Jungen zunächst einmal in einem recht barschen Ton, dass er sich setzen solle. Mit einer kleinen Verstimmung tat das nun der kleine und wirklich niedlich drollig dreinschauende Ali. Doch so recht passte ihm der Platz neben Daddy dann doch nicht, denn für ihn war nur der Platz an der Sonne, also am Fenster angemessen. So bestieg er den Platz am Fenster und saß nun seinem Vater gegenüber. Mami wartete solange brav. Das muss wirklich eine tolle Frau mit sehr viel Geduld sein. Beeindruckend! Denn ich fürchte mir wäre inzwischen schon der Kragen geplatzt, aber natürlich nur ganz höflich und pädagogisch wertvoll.
Nachdem nun King Ali seinen Platz eingenommen hatte, setzte sich auch die beeindruckend geduldige Frau, also seine Mutter. Doch nun begann das Theater erst richtig. Noch war Ali gut gelaut und lachte. Seinen braunen Äuglein funkelten, wenn auch bei genauerer Betrachtung schon ein wenig angriffslustig. Er gab seiner Mama ein Fantasiewort vor, welches sie wiederholen sollte. "tabi tabi to" Sie hatte wirklich Spaß daran, den kleinen Lehrer zu foppen, denn sie wiederholte die Silben immer falsch. Sie lachte herzhaft - NOCH! Denn der kleine Großmufti wurde böse. Er zog seine Mutter an ihren langen, schwarzen Locken. Das sah zwar schon irgendwie süß aus, wie Ali mit seiner Mutter kämpfte, aber in meinen Augen wirkte es grotesk, wie sie lachte, aber dabei "Aua!" rief. Das Spiel ging weiter. Alis Mama dachte sich immer weiter falsche Fantasieworte aus, um ihren kleinen süßen Stinker aus der Reserve zu locken. Bonsai-Chauvi Ali wurde wirklich sauer mit bösen Blicken und Handgreiflichkeiten versuchte er seine Mutter zu stoppen. Sie hatte wirklich viel Spaß, aber als Erwachsene hätte sie doch merken müssen, dass das für den kleinen Ali schon längst kein lustiges Spiel mehr war. Er schlug seine Mutter mit seinen kleinen Patschehand auf den Mund. Merkwürdig war nun, dass Alis Mama immer noch lachte.
Das war der Moment in dem Alis Papa wieder in das Spiel eingriff. Er packte seinen Thronfolger und schlug ihm auf die Finger, was der Kleine mit sofortigem und markerschütterndem Gebrüll quittierte. Jetzt sprachen Mama und Papa Ali türkisch (oder welche arabische Sprache das auch immer war). Sie diskutieren. Mama Ali war sauer. Ali auch. Dann zog Papa Ali seinen kleinen Schatz auf seinen Schoß und drückte ihn an seine starke Männerbrust um ihn zu trösten. Mini-Macker Ali schniefte und gab einen kleinen Seufzer von sich.
Er setzte sich nun auf und drehte sich zu seiner Mama. Offensichtlich stand nun eine Entschuldigung an, vermutlich nicht ganz freiwillig, dennoch schien es auf den ersten Blick so als hätte der kleine Superchecker verstanden, worum es ging. Nun schaute er seine Mutter mit einem fast schon reumütigen Blick an und  gab ihr die Hand, die er sich direkt an ihrer Hose wieder abwischte. Mama Ali lächelte schon fast wieder, wogegen Papa Ali böse schaute. So gab der Kleine mit unschuldsengelsgleichen Blick seiner Mutter nochmals die Hand zur Versöhnung und täuschte nur noch ganz schwach an, dass er die kleine Patschehand wiederum an Mamas Hose abwischen würde. Der Frieden oder einfach der Status quo schien wieder hergestellt. 

So züchten die Beiden ganz unabsichtlich einen neuen Obermacho heran, der sich für die absolute Krönung der Schöpfung hält und in spätestens einem Jahr nicht nur seine Eltern komplett im Griff hat.

Mittwoch, 20. Juni 2012

Und wech sind se

Jetzt sind se wech, meine Jungs und Mädels aus der legendären Neunten, die mir im vergangenen Schuljahr noch die Nerven und den Schlaf raubten. Ich denke da an zweifelhafte Komplimente und kleine liebevoll bemalte Zettelchen mit Telefonnummern. Legendär wird für mich mit Sicherheit immer Karls Geschichte bleiben, in der er mich mit der Hand in der Hose und provozierenden Blick befragte, ob ich ihm denn bei der Rasur helfen wolle.
Das ist nun alles vorbei und ich konnte gar nicht so schnell gucken, da waren die Jahre an uns vorbei gezogen. Ja, ich weiß, dass zwei Jahre mal so gar nichts sind, aber es ging alles trotzdem mal wieder zu schnell. Aber bei genauerer Betrachtung ging es dann doch nicht ganz so schnell. Ehe die lieben Kleinen mit ihren Abschlusszeugnissen unterm Arm in ein neues Leben stolpern, gab es die eine oder andere gute Rede. Es wurden Erinnerungen ausgetauscht, Anekdötchen erzählt und mehr oder wenige gute Ratschläge verteilt. Allerdings liegt mir einer dieser zahlreichen Ratschläge auch persönlich stark am Herzen. John Keating, der neue Lehrer in dem Film der Club der toten Dichter, steigt auf den Tisch, um den Schülern zu demonstrieren, wie wichtig es ist, die Perspektive zu wechseln. Ich hoffe sehr, dass die jungen Leute, die wir gestern aus der Schule entlassen haben, auch hin und wieder mal auf den Tisch steigen werden, um die Perspektive zu wechseln. 
Natürlich haben wir die Mädels und Jungs nicht einfach so gehen lassen ohne mit ihnen auch mal gebührend anzustoßen. Bei so einem kleinen Gläschen Sekt kam man dann auch viel leichter ins Gespräch. Lisa erklärte mit leuchtenden Augen, dass sie den Geschichtsunterricht vermissen würde. Jasper kam mindestens acht bis zwölf Mal bei mir vorbei, um mich zu umarmen und mir zu erklären, dass er mich ganz schrecklich vermissen würde. Und Karl musste ich noch sagen, dass ich ihn hin und wieder auch gerne mal getreten hätte. Daraufhin formten seine Lippen dieses unwiderstehliche Lächeln, seine Augen glänzen schelmisch und der ganze Aufwand nur, um mir die perfekte Retourkutsche zu verpassen und zu antworten: "Ich Sie aber auch!" Ich nickte, lächelte und sagte: "Mh, ich weiß..."

Nun bin ich auch ein klein wenig sentimental, denn ich werde diese nervigen Kackbratzen doch schon ganz schrecklich vermissen, aber sollten sie mir mal ganz besonders schlimm fehlen, dann gibt es ja hier noch den einen oder anderen Post, der sie an mich erinnert.