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Freitag, 19. Dezember 2014

Pudding und Weihnachtsferien

Wenn ich an den heutigen Schultag denke, muss ich immer noch schmunzeln, denn so etwas ist mir, so glaube ich, noch nie passiert. Gut, ich mache den Job jetzt noch nicht so lange, dass ich auf eine gefühlte hundertjährige Karriere zurück blicken kann, aber so ein paar Jährchen habe ich nun schon doch die Tafel im Rücken.
Ich musste heute Mittag meine kleinen Schülerleinchen fast schon rausschmeißen, denn sie wollten, so hatte ich zumindest den Eindruck gar nicht nach Hause. Doch wie konnte mir das passieren? 

Freitag, 20. Dezember 2013

Ein Keks

Was macht man so mit seinen Schülerleinchen am letzten Schultag vor Weihnachten. Die meisten meiner Kollegen vertrieben sich die Zeit ähnlich wie ich, nämlich mit Essen. Außer Herr Krawatnik, denn der schrieb noch in der letzten Stunde mit der zehnten Klasse eine Klassenarbeit. Ganz schön hart...

Unter dem Stundenthema "Gemeinsames Weihnachtsfrühstück" wurden so in fast allen Klassen (eben außer in der Zehnten) Unmengen an Keksen, Schokolade und auch selbst gebackenen Plätzchen vertilgt. Soweit so gut und vor allem auch nichts Besonderes. Aber dieses Jahr hatte ich mein eigenes Plätzchen. Das hatte Jasi extra nur für mich dekoriert und da stand sogar mein Name drauf.

Mein persönliches Plätzchen mit Herzchen *freu*

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Vertretungsplan

Morgen ist der letzte Schultag vor den Weihnachtsferien und das haben wir uns alle auch wirklich verdient. Wer nun denkt, so kurz vor Weihnachten läuft das alles ein wenig entspannter ab, der irrt, denn bei zwei kranken Kollegen kommen ruhige und besinnliche Momente doch recht kurz. Aber schon recht, wir sind ja auf Arbeit und nicht zur Kur.

Bauernäbbing mit der Neun A


Der Kollege Drechsler, der den Plan schreibt, meint natürlich nicht Pauernapping, sondern Bauernäbbing, so auf gut Sächsisch... 

Was das sein soll? Das wollten heut auch schon so einige meiner lieben Kleinen wissen. Tilly meinte, dass das wohl etwas mit Schlafen zu tun hat, so hätte dies die Referendarin, die momentan bei uns unterwegs ist, erklärt. Tim trat zu uns und entgegnete mit seinem typisch frechen Grinsen im Gesicht, dass wir dann also morgen bei Frau Dinges schlafen werden. Tilly, der immer alles besser weiß, konterte mit sicherer Geste und fester Stimme als hätte er nicht nur die Grammatik einfach mal grundsätzlich im Blut, sondern selbst geschrieben: "MIT Frau Dingens! MIT!" In meinem Kopf fügte sich langsam der Satz und die Bedeutung zusammen. Also mit Frau Dingens schlafen...
Plötzlich brach die sonst so zurückhaltende Sandra mit mir in schallendes Gelächter aus. Sandra schüttelte ihren Lockenkopf heftig, so dass ihre schwarzen Locken wie wild hüpften. "Jetzt hat Frau Dingens bestimmt ganz böses Kopfkino!" Oh ja, dass hatte Frau Dingens, die es an dieser Stelle auch vorzog schnell das Weite zu suchen.

Freitag, 21. September 2012

Freitagsfüller Nr. 20

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  1. Ist denn  etwa schon Weihnachten? - Nicht ganz, aber fast!
  2. Ich habe ein Rezept für mindestens tausend leckere Dinge gefunden (siehe Foodblogs am rechten Rand), und koch dann doch immer was anderes.
  3. Am 6. November 2012 - Moment, das Besondere an diesem Datum muss ich wohl erst mal genauer recherchieren.
  4. Bei mir gibts keine Herbstdekoration. Das Zeug steht auch nur völlig unmotiviert in der Gegend rum und staubt doch nur ein.
  5. Socken an den Füßen werden bei den sinkenden Temperaturen immer wichtiger und sind bei mir am liebsten selbst gestrickt.
  6. Just do it! könnte der Titel meines Lebens lauten.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten Fernsehabend, morgen habe ich dem Wetter angemessene spontane Aktivitäten geplant und Sonntag möchte muss ich mal wieder putzen.
 Freitagsfüller # 182, gefunden bei Barbara

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Es weihnachtet...

Wenn Schüler mit roten Weihnachtsmannmützen durch das Schulhaus laufen, wenn Schüler von Mutti schnell noch Plätzchen backen lassen und mitbringen (und dabei spielt es auch keine Rolle aus welchem Grund, Hauptsache lecker), wenn sich Schüler plötzlich liebevoll verpackte Geschenke machen und vor allem wenn sie erwarten, dass man keinen "richtigen" Unterricht mehr macht (was auch immer das jetzt genau heißen soll). Dann weihnachtet es und zwar ganz schwer. Für die zwei schweren Fälle von Weihnachtsverweigerung gab es dann von mir eine schriftliche Zusatzarbeit. Aber wer nicht will, der hat schon!

Ein weiteres Indiz dafür, dass Weihnachten mit großen Schritten naht, sind die unzähligen Weihnachtsmärkte. Die können gut sein, müssen aber nicht. Ich hab glücklicherweise einen von den Guten erwischt...

Berlin, Gendarmenmarkt