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Dienstag, 9. Juni 2015

Unterricht und Busfahren

Wie funktioniert eigentlich Unterricht? Diese Frage hab ich mir so im Grunde nie so wirklich gestellt, denn es gibt Tage da läuft's und Tage da läuft's eben nicht. Da möchte ich mir am liebtsten den Kopf auf dem Tisch blutig schlagen. Denn da gibt es manchmal Tage, an denen, musst du als Lehrer jeden einzelnen Schritt vorgeben. Da musst du sogar Zehntklässler an die Hand nehmen und alles genau erklären.  

Das musst du dir dann in etwa so vorstellen:
Wir fahren heute Bus. Dort drüben ist die Bushaltestelle. Am besten ich geh mit und zeige euch das mal. Seht her, das ist die Bushaltestelle und hier ist das Schild. Wenn der Bus hält, steigen alle ein. Lasst eure Taschen nicht an der Bushaltestelle liegen. Wir fahren zwei Haltestellen. Achim, zählt mit. Jetzt steigen alle aus. Auch der Paul, der sich ganz hinten hingesetzt hat. Nehmt alle auch eure Taschen mit.
Aber dann gibt es Tage, da steigen die Schüler von ganz allein in den Bus. Das heißt, du musst ihnen noch nicht einmal die Bushaltestelle zeigen. Ein großartiges Gefühl. Dann steigst du selbst in den Bus, gibst Gas und rast mit voller Geschwindigkeit auf den Abgrund zu. Du packst das Lenkrad und hältst die Richtung, wenn du jetzt Glück hast, dann fliegst du mit deinen Schülern im Bus über den Abgrund. Wenn du Pech hat, dann stürzt du ab.
Und für diese Glücksmomente, wenn der Bus über den Abgrund fliegt, bin ich Lehrer geworden. Ups, dabei darf ich doch gar keinen Bus fahren...

Freitag, 13. März 2015

Freitagsfüller Nr. 28

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  1. Ein kleines bisschen mehr Menschlichkeit täte uns allen gut.
  2. Leitungswasser statt Mineralwasser ist eine preiswerte Lösung.
  3. Manchmal kann ich kaum fassen, was ich für ein dickes, fettes Glück in meinem Leben habe.
  4. Ich freue mich auf Frühlingsgefühle, wenn es richtig Frühling wird.
  5. Ich habe Lust auf Leben und Liebe.
  6. Gutes Brot ist sind schwer zu finden.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Ruhe und Entspannung, morgen habe ich einen spontanen Ausflug geplant und Sonntag möchte ich vermutlich am liebsten gar nichts tun, aber mir macht ja keiner die Bude sauber, so dass ich wohl wieder selbst ran muss!
 Freitagsfüller # 311, gefunden bei Barbara  

Mittwoch, 11. März 2015

Vertretungsplan, Freistunde und ein Handwerker ohne Werkzeug

Vertretungspläne haben ihre Tücken, vor allem dann, wenn man sie nicht liest. Das gilt nicht nur für Schüler, sondern wie ich heute erfahren musste auch für mich, also für Lehrer.
Zunächst lief mir direkt in der ersten Pause eines der blonden Mäuschen aus einer achten Klasse über den Weg. Sie trug ihr süßestes Lächeln im Gesicht und flötete amüsiert: "Guten Morgen, Frau Dingens, ich hab meine Geo-Sachen nicht dabei. Ich hab den Vertretungsplan nicht gelesen." Ich war überrascht, runzelte die Stirn, weil ich kurz nachdenken musste und antwortete verdutzt: "Aber wir haben doch heute planmäßig Geographie." Sie lachte und wiederholte, dass sie aber trotzdem ihre Sachen nicht dabei habe. Dann verschwand sie fröhlich lachend mit ihren Freundinnen, die mir an dieser Stelle noch so ganz nebenbei mitteilten, dass sie auch ihre Geo-Sachen dabei hätten. Ich stell  mir gerade einen Handwerker auf einer Baustelle vor, der sein Werkzeug und sein Material vergessen hat. Optimale Arbeitsbedingungen würd ich mal sagen...

Und ich habe den Vertretungsplan auch nicht richtig gelesen, denn ich habe jetzt eine überraschende Freistunde und freu mich. Auch mal schön! Manchmal muss man eben auch einfach mal Glück haben.

Freitag, 31. Oktober 2014

Kaffee, Keks und Glück

Manchmal ist ein Kaffee nicht einfach nur ein Kaffee. Denn zu diesem Kaffee bekam ich nicht einfach nur einen schnöden Keks serviert, sondern eine kleine philosophische Weisheit, die mir ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Ich liebe diese kleinen Momente, denn sie bedeuten für mich Glück.


Freitag, 29. Juli 2011

Glück, kein Glück oder Pech?

Kurt Tucholsky, Paris 1928

Hast du Glück,
ist es gut.

Hast du kein Glück,
ist es auch gut.

Hast du eben Pech gehabt.
War vielleicht dein Glück!

Kurt Tucholsky (1890 - 1935)

Mittwoch, 1. Juni 2011

Das Glück der Anderen

Man will nicht nur glücklich sein, 
sondern glücklicher als die anderen. 
Und das ist deshalb so schwer,
weil wir die anderen für glücklicher halten
als sie sind.

You don't want to be only happy,
but you want to be happier than the other.
And that's so hard,
because you think the other are happier
than they really are.

Charles de Montesquieu

Freitag, 4. Februar 2011

Patrick Fiori

Aus dem schönen Paris, das ich vor ein paar Tagen besucht habe, habe ich nicht nur tausende Eindrücke und hunderte Fotos mitgebracht, sondern auch französische Musik, die mir im Ohr geblieben ist. Dabei hat es mir ein Franzose besonders angetan. Der Sänger sieht nicht nur unfassbar gut aus, sondern hat auch eine tolle Stimme. Leider versteh ich kaum ein Wort französisch, aber der Titel "Peut-etre que peut-etre" geht einfach gut ins Ohr und hat für mich absolutes Ohrwurm-Potential. Soweit ich mit meinen wirklich spärlichen Französisch-Kenntnissen übersetzen kann, geht es hier um das Glück, auf das man hofft.

Der zweite Titel, der mich sehr bewegt, heißt "L'instinct masculin". Eine Ballade, die mich sofort in mein emotionales Zentrum traf und das obwohl ich wirklich kein Wort verstand. Die Musik und die Stimme erzeugte bei mir beim ersten Hören eine Gänsehaut.


Sonntag, 12. Dezember 2010

Liebe

Es gibt nichts Schöneres, 
als geliebt zu werden, 
geliebt um seiner selbst willen 
oder vielmehr: trotz seiner selbst.
 
There is nothing better 
than to be loved, 
loved for its own
or rather: in spite of its own.

Dienstag, 13. Juli 2010

Glück

„Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, 
dann füge nichts seinem Reichtum hinzu, 
sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.“


"If you want to make a human happy then don't add more to their richness but take some of their wishes."