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Samstag, 14. Juli 2012

Nüchtern betrachtet...

In einem schnuckeligen Landgasthof im wunderschönen Erzgebirge

Ich weiß, der Spruch mag schon ein wenig flach sein. Manche würden vermutlich sogar behaupten er sei unterirdisch. Aber nüchtern betrachtet, muss man schon hin und wieder zugeben, dass es besoffen besser war. Außerdem hab ich Ferien und dann darf ich das. Oder!?

Freitag, 9. Dezember 2011

Ein Gedicht


Erich Kästner
Der Dezember
Schnee aus dem vergangenen Jahr
 
Das Jahr ward alt. Hat dünne Haar.
Ist gar nicht sehr gesund.
Kennt seinen letzten Tag, das Jahr.
Kennt gar die letzte Stund.

Ist viel geschehn. Ward viel versäumt.
Ruht beides unterm Schnee.
Weiß liegt die Welt, wie hingeträumt.
Und Wehmut tut halt weh.

Noch wächst der Mond. Noch schmilzt er hin.
Nichts bleibt. Und nichts vergeht.
Ist alles Wahn. Hat alles Sinn.
Nützt nichts, dass man's versteht.

Ein echter Winter aus dem vergangenen Jahr
Und wieder stapft der Nikolaus
durch jeden Kindertraum.
Und wieder blüht in jedem Haus
der goldengrüne Baum.

Warst auch ein Kind. Hast selbst gefühlt,
wie hold Christbäume blühn.
Hast nun den Weihnachtsmann gespielt
und glaubst nicht mehr an ihn.

Bald trifft das Jahr der zwölfte Schlag.
Dann dröhnt das Erz und spricht:
"Das Jahr kennt seinen letzten Tag,
und du kennst deinen nicht."

Donnerstag, 13. Januar 2011

Das Erzgebirge, ein Wintermärchen

Diese Bilder entstanden schon im Dezember als noch mehrere Meter Schnee lagen und zumindest gefühlt den gesamten Straßen- und Schienenverkehr lahm legte. Doch ich war zu Fuß unterwegs, was auch etwas länger dauerte als gewöhnlich, aber die Aussicht spricht für sich. Auf diese Weise, so glaube ich, muss man doch Schnee und Winter schön finden.