Freitag, 19. Juli 2013

Erdbeeren: vorher - nachher

Ich liebe Erdbeeren und normalerweise bevorzuge ich die einfache, unkomplizierte und vor allem schnelle Variante, wie zum Beispiel mit Joghurt, karamelisierten Walnüssen und etwas Honig. Doch heute war das mal anders. Es war nicht sonderlich kompliziert, aber es dauerte... Dabei bin ich nicht sonderlich geduldig, was Küchendinge angehen.

Aber die Zeit hat sich echt gelohnt. Das Ergebnis ist unglaublich lecker!

Vorher:

Etwa 5 Stunden später:

Sonntag, 7. Juli 2013

Meer oder weniger

Schon am Anfang des Jahres gab es Urlaubseindrücke unter der Überschrift "Meer sein" und genau das habe ich wieder getan. Einfach mal einsteigen, aussteigen und dann das Meer genießen. 

Diesmal stellte ich fest, dass das Meer ja mal mehr oder weniger ist. Als ich in diesem kleinen schnuckeligen Örtchen am alten Hafen feststellte, dass da ja gar kein Wasser ist, konnte ich mir die Frage nach dem flüssigen Zeugs, das da normalerweise unter den Bötchen ist, glücklicherweise gerade noch verkneifen. Dieser Fakt sollte für mich als studierte Geografin natürlich keine Überraschung sein, aber es war auf den ersten Blick schon doch ziemlich ungewöhnlich für mich und für mich stand plötzlich eine doch geradezu existenzielle Frage im Raum: wie kommen denn die süßen, kleinen Bötchen aus dem Hafen raus aufs Meer? Da ist ja gar kein Wasser.

Ich glaube meinen Schülern bringe ich das unter der Überschrift "Ebbe und Flut" bei. Verrückt!

obere Reihe: weniger Meer, mehr Meer; untere Reihe: der alte Hafen, meine Füße mit Sand

Donnerstag, 20. Juni 2013

Schools out und bayrische Provinz

Raus aus der Schule, rein in den ICE und ab nach Bayern. Zug fahren und gerade ICE ist bei den momentanen tropischen Temperaturen schon mutig, zumal ich noch die Bilder im Kopf habe als im vergangenen Sommer Menschen aus überhitzen Zügen getragen wurden, weil die Klimaanlage ausgefallen ist. Aber was solls! Gestern noch in der Schule und heute in der bayrischen Provinz am See. Kann ein Kulturschock größer sein? 

Dienstag, 11. Juni 2013

Warum ist die USA so mächtig?

Aus dem Geschichtsunterricht der neunten Klasse:
Die USA ist ein sehr Rohstoffreiches land und das nicht nur heute sondern auch in denn Weltkriegen sie sind auch immer auf dem technisch neuesten Stand
Aber ob die USA wirklich noch so mächtig ist, ist fraglich weil im September 1999 sagte die Kommission, dass so wie beeindruckend die Armee auch sei würde sie nicht reichen gegen die neuen Gefahren Und da sich die USA meisst von dem Tourrismus finanzieren ist sie abhänig von ihren verbündeten. Sie werden auch schwierigkeiten haben verlässliche Partnerschaften aufzubauen.
Für die meisten ist die USA so mächtig weil sie die "ersten" auf dem Mond waren
Martin Luther King hat sehr viel in der USA bewegt er hat sei für die gleich berechtigung der schwarzen eingesetzt

Wer mir erklären kann, was der angehende junge Mann mir damit sagen möchte, der möge sich bitte melden. Auch nach längerem Grübeln erschließt sich mir der Inhalt nicht. So konnte ich nur dickes rotes Fragezeichen neben dem ersten Absatz machen.

Dennoch muss ich doch davon ausgehen, dass sich der Junge dabei Gedanken gemacht hat. Aber nur welche...

Freitag, 7. Juni 2013

alt oder retro?

Heut stach mir das T - Shirt eines Achtklässlers in die Augen und das nicht nur weil es im schönsten Sommergrün leuchtete. Es waren die EmTiVi -  Idioten der Neunziger darauf abgebildet: Beavis und Butthead. Ich sprach den Jungen an und sagte ihm, dass ich noch die Zeiten kenne, in denen die, die da auf seinem Shirt zu sehen sind, im Fernsehen liefen. Nun wollte ich nur noch eins wissen: "Bin ich jetzt alt oder retro?!" Ich war froh, dass André total entspannt war und einfach nur mit den Schultern zuckte und sich dann letztendlich auch völlig unaufgeregt von mir fotografieren lies. Wahrscheinlich dachte er nur bei sich, dass die Frau Dingens vielleicht grad ein bisschen zu lange in der Sonne gelegen hat. Oder eben auch einfach nur Ferien braucht...

Montag, 3. Juni 2013

Demokratie ist scheiße?!

Natürlich sind auch oder gerade in der Schule demokratische Entscheidungsformen wichtig. Demokratische Gremien wie Eltern-, Schul- und Schülerkonferenzen sind wichtig. Also jaaah, so richtig wichtig. Aber wenn es dann irgendwie nur 10 Minuten dauert, in der es um Regularien des Schulgesetzes geht, dann frustiert mich das. Es frustriert mich auch, weil es mich meine Zeit kostet, denn diese Konferenzen finden ja immer erst am späten Nachmittag oder am Abend statt. So sitze ich den Nachmittag in der Schule. Ich hab zwar ganz viel auf Vordermann gebracht, sortiert, aufgeräumt und korrigiert, aber letztendlich war dieser Tag sehr unbefriedigend für mich, weil ich weiß nicht so recht, was denn nun das Ergebnis dieses Tages war. Vor allem das Ergebnis dieser Konferenz habe ich vermisst. Das Ganze lief wohl eher unter dem Motto: "Schön, dass wir uns alle mal gesehen haben."

Montag, 13. Mai 2013

Flammkuchen

Mit der zweiten Hälfte Teig musste ich nun ein wenig kreativer umgehen, denn mein Kühlschrank war schon einigermaßen leer gefegt. So nahm ich den Rest Schmand und verrührte ihn mit einem Rest Frischkäse, der wirklich auch endlich mal verbraucht werden sollte. Prinzipiell war das eine schmackhafte Idee, weil es sich um einen aromatischen Ziegenfrischkäse handelte,  doch das nächste Mal sollte ich einen Frischkäse ohne Kräutern nutzen. (Kräuter machen schwarze Punkte auf den Belag, weil im Ofen zu heiß und darum verbrennt) Dann hab ich eine Chillischote gewürfelt sowie eine große Zwiebel in Ringe geschnitten und auf der Schmand-Frischkäse-Mischung verteilt. Einen Rest kräftigen Bergkäses hab ich auch noch gefunden und über die Zwiebeln gerieben. Ab in den Ofen und 20 min backen. 

Nach dem Backen gab es dann noch ein paar frische Schnittlauchröllchen. Ach und Grünzeugbeilage gabs auch noch...