Freitag, 20. Mai 2011

Der Goldene Windbeutel 2011

Der Goldene Windbeutel 2011: "foodwatch verleiht zum dritten Mal den „Goldenen Windbeutel“ für die dreisteste Werbelüge. Sie entscheiden, wer die unrühmliche Trophäe bekommt. Jetzt abstimmen!"

Donnerstag, 19. Mai 2011

Adolf Hitler - privat

Besonders interessante Einblicke lieferte mir heut ein Schüler, der seine Facharbeit verteidigte. Er wollte unbedingt über Adolf Hitler schreiben, so bekam der junge Mann auch sein Thema. Leider enttäuschte die Arbeit sehr und zwar nicht nur mich, sondern auch die Mitschüler, die mir zu verstehen gaben, dass sie die Verteidigung wirklich langweilig fanden. Doch um die Sache etwas aufzulockern, baute der Referent gekonnt (oder war es etwa unfreiwillig?) Comedy-Elemente ein. Also Humor hat der Tony schon...

Tony erklärte uns, dass Adolf Hitler im ersten Weltkrieg ein kleiner Feldbote war und den Soldaten die Briefe brachte. Also war Hitler "quasi der Neger" der Soldaten, weil er diese Botentätigkeit ausführte. Eine Mitschülerin fragte eben nochmal nach, was denn überhaupt so ein Feldbote sei. Sie bekam entsprechende Erklärung von Tony: "Na, heute gibt es die Deutsche Post und früher hat das halt der Adolf gemacht!"

Gut, dass wir das jetzt endlich wissen!

Dienstag, 12. April 2011

Unfug

An allem Unfug, der passiert, 
sind nicht etwa nur die schuld, 
die ihn tun, 
sondern auch die, 
die ihn nicht verhindern.

All nonsense that happens 
are not only the one guilty 
who do it 
but even those 
that did not stop.

Erich Kästner

Sonntag, 10. April 2011

Feiern und ausschlafen

Meine Mutter meinte immer, wer feiern kann wie die Großen, kann auch früh aufstehen. Ich war da allerdings schon immer anderer Meinung! 



Montag, 4. April 2011

Solche und solche und solche Eltern

Schüler sind schon eine ausgesprochen merkwürdige Spezies, vor allem wenn sie von unzähligen Hormonen gebeutelt, mitten in der Pubertät stecken. Doch im Gegensatz zu Eltern sind Schüler doch meist harmlos.

Es gibt unterschiedliche Kategorien von Eltern. Am liebsten sind mir dabei die Entspannten, die ihr Kind zwar schützen, hegen und pflegen, aber im Allgemeinen doch laufen lassen. Eltern, die ihre Kinder ihre eigenen Erfahrungen machen lassen, sind meiner Ansicht nach die besten Gesprächs- und Kooperationspartner an der Schulfront. Vor allem mischen sich solche Eltern nicht in meinen Job ein  und sind auch nicht der Ansicht, mir erklären zu müssen, wie der Hase im pädagogischen Fach so läuft. Ich würde schließlich auch nie auf die Idee kommen, einen Klempner oder einen Bäcker oder auch einen Gehirnchirugen mal eben zur Seite zu nehmen und zu erklären, dass er von seinem Handwerk keine Ahnung hat. Oder gar ganz offensiv formulieren, dass ich auf meinem Posten völlig fehlbesetzt sei, weil Töchterchen oder Sohnemann zu Haus dies oder das erzählt hat. Meine Chefin sagt immer, in unseren  Job reden immer nur zwei Leute rein: und zwar Hinz und Kunz! Und wo sie ausnahmsweise mal recht hat, da hat sie uneingeschränkt recht.

So musste ich mich mit Eltern auseinandersetzen, die vermutlich kein anderes Hobby haben außer sich um ihren Jungen zu kümmern. Es könne doch nicht sein, dass der Junge mit seiner Dies-, seiner Dings- und seiner was auch immer -kalkulie nicht die entsprechende Aufmerksamkeit erhält. Diese Eltern haben uns doch tatsächlich mehrfach unterstellt, dass wir unseren Job nicht richtig machen. Der Gedanke, dass ihr Junge unter Umständen parteiisch sein könnte, ist auch ohnehin völlig aus der Luft gegriffen. Es wäre geradezu skandalös zu erwarten, dass der Junge sich aufmerksam am Unterricht beteiligt, die Initiative ergreift und - welch freche Forderung - auch mal den Mund aufkriegt und zwar nicht zum Quatschen mit dem Nachbarn, sondern um etwas konstruktiv zum Unterricht beizutragen. Aber der arme Junge... Und wir sollten doch endlich mal Rücksicht nehmen! Worauf eigentlich? Dass er am Wochenende zu viel getrunken hat und deshalb noch völlig übernächtigt ist? Dass er davon zu gestresst ist, mit seinen teuren Markenklamotten zu prahlen? Oder dass er grad mal wieder keinen Bock hatte, die Grundlagen zu lernen?

Aber glücklicherweise habe ich im Moment das Gefühl, dass der Anteil der entspannten Eltern wesentlich höher ist. Doch eine weitere Kategorie von Eltern hab ich noch vergessen. Und zwar die, denen es egal ist, was ihr Kind macht... Und die sind dann letztendlich doch die unangenehmensten!

Freitag, 25. März 2011

Freitagsfüller Nr. 11

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  1. Tief durchatmen und runterfahren und dann neu starten - soll ein guter Tipp für stressige Situationen sein.
  2. Heute hab ich mich schon wieder über Dinge aufgeregt, bei denen ich mir vorgenommen hatte, ruhig zu bleiben und darum sagt man: "sag niemals nie"!
  3. Was ist wenn das Restrisiko in Deutschland zuschlägt?
  4. Und immer wieder habe ich so undefinierbare Gelüste zum Beispiel nach Schokolade.
  5. Mein Blog wird tatsächlich nicht nur ausschließlich von mir gelesen. Ziel erreicht!
  6. Auf der Wiese in der Sonne liegen, ein bisschen Musik und ein gutes Buch ist wie ein Kurzurlaub.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf  Feierabendbierchen, Quatschen und vielleicht ja sogar Knutschen, morgen habe ich Essen gehen mit Freunden geplant und Sonntag möchte ich meine Hausaufgaben machen!

 Freitagsfüller # 104, gefunden bei Barbara

Montag, 21. März 2011

Poetry Slam

Mein Besuch der Leipziger Buchmesse 2011 war anstrengend, aber in erster Linie spannend und ich hab mal wieder was Neues gelernt, denn ich habe meine erste Erfahrung mit Poetry Slam gemacht. Bei den Jungs des Teams Totaler Zerstörung hab ich besonders gelacht...